Unsere Damen zeigten im Meisterschaftsspiel vollen Einsatz und kämpften über die gesamte Spielzeit leidenschaftlich – trotz eines stark dezimierten Kaders von nur sieben Feldspielerinnen und einer Torfrau. Auch wenn sich das Team am Ende geschlagen geben musste, bot der Spielverlauf viele positive Ansätze und unterstrich den starken Teamgeist unserer Damen.
Die Wolfurterinnen starteten ideal in die Partie und überraschten die Damen aus Bienne mit einem schnellen Doppelschlag. Elina Nachbaur brachte die Walkers früh nach schöner Vorarbeit von Livia Gehrer mit ihrem ersten Saisontreffer mit 0:1 in Führung. Kurz darauf erhöhte auch Heidi Hammerer mit ihrem ersten Saisontor auf 0:2 und sorgte für einen Traumstart. Im Anschluss kam Bienne besser ins Spiel und nutzte seine Chancen konsequent. Trotz eines Time-outs der Walkers drehte der Gegner die Partie und stellte auf 3:2. Dennoch zeigten die Wolfurterinnen ein starkes erstes Drittel mit viel Offensivdrang und großem Einsatz.
Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein intensives und ausgeglichenes Spiel. Unsere Damen blieben gut organisiert und suchten immer wieder den Weg nach vorne. Veronika Watzke gelang nach Vorlage von Lena Fontain der wichtige Ausgleich zum 3:3. In dieser Phase fehlte jedoch auch das nötige Glück und unsere Damen mussten innerhalb kurzer Zeit zwei unglücklich abgefälschte Gegentreffer hinnehmen. Gegen Ende des zweiten Drittels machte sich zudem der Kräfteverschleiß auf seitens unserer Damen bemerkbar, während Bienne mit drei kompletten Linien deutlich breiter aufgestellt war. Dennoch hielten unsere Damen weiterhin stark dagegen.
Auch im Schlussdrittel gaben die Walkers nicht auf und zeigten weiterhin großen Einsatz. Torhüterin Rosalie Eberle hielt ihr Team mit mehreren Paraden im Spiel, während offensiv immer wieder gute Aktionen gesetzt wurden. Bienne nutzte seine Chancen jedoch konsequent und stellte in der Schlussphase auf den 7:3-Endstand. Trotz des Rückstands kämpften die Wolfurterinnen bis zur letzten Minute und bewiesen großen Zusammenhalt. Rosalie Eberle wurde vom Gastgeber zur Player-of-the-Game gewählt.
Auch wenn das Resultat nicht den gewünschten Ausgang brachte, überzeugten die Walkers-Damen mit Einsatz, Teamgeist und großer Kampfbereitschaft. Mit dieser Einstellung darf das Team zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben blicken.