Unsere Kampfmannschaft musste sich im Auswärtsspiel gegen die Langnau Stars I mit 5:2 geschlagen geben. Auch wenn das Endresultat klar wirkt, spiegelt es den Spielverlauf nur teilweise wider, denn unsere Kampfmannschaft zeigte über weite Strecken eine kämpferische und sehr starke Leistung.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen im ersten Drittel bereits nach 2 Minuten in Führung. Langnau nutzte seine ersten Möglichkeiten konsequent und stellte noch vor der Pause auf 2:0. Wolfurt hielt dagegen und kam bereits in dieser Phase zu ersten guten Offensivaktionen, ohne jedoch den letzten Schritt in Richtung Torerfolg zu machen.
Im zweiten Drittel steigerten sich unsere Walkers deutlich. Die Mannschaft agierte kompakter, gewann mehr Zweikämpfe und setzte sich immer wieder im gegnerischen Drittel fest. Besonders auffällig war die hohe Anzahl an Torchancen, die sich Wolfurt erspielte. Mehrfach lag der Anschlusstreffer in der Luft, doch der Ball wollte an diesem Abend einfach nicht ins Tor. Entweder scheiterte man am stark aufgelegten gegnerischen Torhüter oder es fehlte im Abschluss die letzte Präzision – sinnbildlich ein echter „Chancentod“-Abend für die Walkers. Statt des möglichen Anschlusstreffers nutzte Langnau eine Überzahlsituation eiskalt und erhöhte auf 3:0.
Im Schlussdrittel zeigte unsere Kampfmannschaft nochmals viel Moral und Charakter. Der Einsatz wurde weiter hochgehalten und das Team belohnte sich schließlich durch Mathias Hofer mit dem Treffer zum 3:1 in der 44. Minute. Doch auch danach blieb das Bild ähnlich: Wolfurt erspielte sich weiterhin gute Chancen, kam mehrfach gefährlich vor das Tor, scheiterte aber erneut am gegnerischen Torhüter oder am eigenen Abschlusspech. Langnau blieb hingegen effizient und stellte mit zwei weiteren Treffern auf 5:1. Kurz vor Schluss gelang unseren Walkers noch der zweite Treffer zum 5:2, der den Spielstand etwas kosmetisch korrigierte, am Spielverlauf jedoch nichts mehr änderte.
Unterm Strich steht eine Niederlage, die vor allem an der mangelnden Chancenverwertung festzumachen ist. Einsatz, Kampfgeist und Spielanteile waren über weite Strecken absolut auf Augenhöhe – einzig der Ball wollte an diesem Abend einfach nicht ins Tor.